Bewegungsratgeber
Der Spaß an der Bewegung kommt meist mit der Bewegung
Bewegung tut nicht nur Ihrem Körper gut. Bewegung hebt auch die Stimmung und macht Lust auf ein gesundes Leben und gesunde Ernährung.
Wenn Ihnen Sport Freude macht: geben Sie Ihrem Lieblingssport eine Chance.
Oder entdecken Sie eine völlig neue Sportart für sich.
Ausdauertraining stärkt den Kreislauf
Ideal sind Ausdauersportarten. Allen voran Fahrrad fahren, Gehen und Laufen. Regelmäßiges Ausdauertraining führt zu einer Verbesserung der Herzleistung und Gefäßerweiterung. Nach einigen Wochen Training kann der Blutdruck um 5 – 10 mmHg sinken. Ausdauertraining wirkt übrigens auch der Arteriosklerose entgegen, verbessert die Verwertung von Kohlenhydraten und unterstützt Sie beim Abnehmen.
Wenn Sport nichts für Sie ist
Können Sie wegen einer Krankheit z. B. wegen Ihrer Gelenke keinen Sport treiben? Oder sind Sie ein „bekennender Sportmuffel“? Auch Sie können sich ausreichend Bewegung verschaffen – auf sanfte Art:
– gehen Sie so viel wie möglich zu Fuß
– entdecken Sie die Natur bei ausgedehnten Spaziergängen
– lernen Sie Atem- und Dehnübungen
Mehr Bewegung – so ganz nebenbei
Täglich soviel wie möglich gehen.
Für kurze Strecken das Auto stehen lassen.
Treppensteigen statt Aufzug.
Fahrrad statt Auto.
Spaziergänge mit dem Hund.
So wenig Bewegung reicht schon
2-3x wöchentlich 20 Minuten auf dem Heimtrainer oder
6x wöchentlich 1 Stündchen spazieren gehen oder
2x täglich ein kleiner Spaziergang von 30 Minuten
Regelmäßigkeit ist das „A und O“
Körperliche Betätigung nur an Wochenenden reicht nicht. Auch wenn es noch so intensiv ist. Meist führt das zur Überforderung und die wirkt sich auf Ihren Körper eher negativ aus.
Regelmäßige Bewegung ist wichtig:
30 Minuten Ausdauertraining 3x pro Woche
oder
10 Minuten pro Tag reichen schon aus.
Zeit für Bewegung
Machen Sie sich keinen Stress. Ihr Bewegungsprogramm muss in Ihren Tagesablauf passen. Dann fällt es leichter, den Dreh zu kriegen.
Die meisten Menschen sind in der ersten Hälfte des Tages eher geistig fit. Auf große körperliche Aktivität ist der Körper noch nicht eingestellt. Der Gedanke an sportliche Betätigung kann dann selten begeistern. Gegen Nachmittag, wenn das Herz-Kreislaufsystem besonders stabil ist, erwacht dann plötzlich die Lust auf mehr Bewegung.
Optimal ist ein Ausdauertraining ab 16.00 Uhr – vielleicht gleich nach der Arbeit. Dann sind Sie in Bestform, der Sport macht Spaß und fällt ganz leicht. Ein weiterer Vorteil: Sie können den Stress nach der Arbeit gut abreagieren.
Natürlich sind die Zeitangaben nur Anhaltspunkte, denn jeder Mensch hat seinen individuellen Rhythmus. Achten Sie einfach darauf, zu welcher Tageszeit Sie am liebsten körperlich aktiv sind und richten Sie Ihre Trainingszeiten soweit wie möglich danach aus.








